5 Dinge, auf die du beim Kauf eines Kinderrades achten solltest

Kaum ein Kind, das nicht zu Ostern sein erstes oder zumindest ein neues Fahrrad bekommen hat, stimmt‘s? Doch das richtige Modell zu finden, stellt oft eine ziemlich große Herausforderung dar. Gut, dass es Profis gibt, die mit „Rad und Tat“ zur Seite stehen und bestens beraten. Gerade, wenn es um die Sicherheit unserer Kleinsten geht, lohnt sich der Gang ins Geschäft – was auch schon der erste wertvolle Tipp von uns ist. 😉
Worauf man sonst noch unbedingt achten sollte, haben wir euch in diesem Artikel kurz zusammengefasst.

1. Im Geschäft kaufen

Der wohl beste Rat ist es, ein Kinder-Fahrrad nicht online zu kaufen, sondern ins Fachgeschäft zu gehen. Hier wird man von Fachleuten nicht nur gut beraten, in den meisten Fällen hat man auch die Möglichkeit, das Fahrrad auszuprobieren und so das geeignetste Modell zu finden.

2. Auf die Größe kommt es an

Häufig sieht man Kinder, die auf viel zu großen oder zu kleinen Rädern unterwegs sind. Klar kann man nicht nach jedem kleinen Wachstumsschub ein neues Fahrrad kaufen, dennoch sollte man es aber auch nicht wie zum Beispiel bei Kleidung handhaben und das Kind „hineinwachsen“ lassen. Denn kommt es doch einmal zu einer kritischen Situation im Straßenverkehr, muss stets gewährleistet sein, dass das Kind koordinativ so weit entwickelt ist, um das Rad unter Kontrolle zu haben. Bei zu großen Modellen ist auch die Gefahr eines Kontrollverlustes dementsprechend höher.
Somit gilt:
– die Beine müssen einfach an die Pedale kommen, ein sicherer Tritt muss garantiert sein
– Der Bremshebel muss für das Kind einfach und ohne Anstrengung zu erreichen sein

3. Gewicht fällt ins Gewicht

Weil dieselben Bauteile verwendet werden, sind Kinderräder im Verhältnis nicht viel leichter als Mountain- oder Cross-Bikes für Erwachsene. Werden hauptsächlich flache Strecken zurückgelegt, spielt das zwar keine wesentliche Rolle, geht’s allerdings einmal bergauf, macht sich das sehr schnell bemerkbar. Gadgets wie beispielsweise Federgabeln finden Kids zwar cool, sorgen am Kinderrad jedoch lediglich für noch mehr Gewicht ohne eigentliche Funktion. Somit gilt, darauf zu achten, möglichst leichte Modelle ohne viel Schnickschnack zu wählen.

4. 3-2-1-Gangschaltung

Einfach zu bedienen und so robust wie möglich sollte die Gangschaltung am Kinderrad sein. Ab einem Alter von sechs Jahren können Kinder eine Gangschaltung bedienen, weshalb ab da eine 3-Gangschaltung durchaus Sinn macht. Diese ist einfach handzuhaben und überfordert die Kleinen nicht. Außerdem ist die 3-Gang-Nabenschaltung recht pflegeleicht und geht bei Stürzen nicht so schnell kaputt.

5. Ein Kinderrad kommt selten allein

Zu einem Kinder-Fahrrad gehört unweigerlich ein Helm dazu. Auch hier gilt: am besten direkt im Store anprobieren und mit der Hilfe eines Fachberaters/einer Fachberaterin das passende Modell auswählen. So findet man gewiss den Helm mit dem perfekten Sitz und kann sich sicher in neue Rad-Abenteuer stürzen.